Warum Enzymtherapie?
Proteolytische Enzyme sind äußerst wichtig um z.B. Entzündungprozesse zum Abheilen zu bringen und um zu vermeiden daß sie chronisch werden.
Die Enzyme, die wir dazu benötigen stammen aus:
- Zellen aus Zellen des menschlichen Körpers (endogen)
- aus der Ernährung (exogen)
Unsere Nahrung besteht hauptsächlich aus Gekochtem. Es ist generell bekannt, dass Temperaturen über 40°C Enzyme in unserer Nahrung zerstören können.
Aber auch frische Nahrung hat nur einen kleinen Anteil an Enzymen. Obst und Gemüse, die man kaufen kann, sehen gut aus – aber sie müssen schnell wachsen, müssen groß sein, farbenprächtig und müssen so wunderschön für eine lange Zeit bleiben, bis man sie im Geschäft kaufen kann. Viele Vitamine und Enzyme sind in der Zwischenzeit verlorengegangen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist in unserem Körper manifestiert. Mit zunehmendem Alter sinkt die Fähigkeit unseres Darmes die nötigen Stoffe in genügender Menge aufzunehmen. Je älter wir werden, desto größere Mengen an Vitaminen, und wie wir jetzt wissen, auch Enzymen müssen dem Körper zugeführt werden damit alle für unsere Gesundheit nötigen Vorgänge ungestört ablaufen können.
Wenn man täglich einen Löffel voll Bromelain oder Papain oder eine Papaya, eine Feige oder einen Ananas ißt, gleicht das nicht das Enzymdefizit aus?
Im Magen werden die Enzyme durch die Magensäure und Verdauungsenzyme zerstört – nur ein kleiner Teil erreicht den Blutstrom. Kluge Wissenschafter (siehe Geschichte der Enzymtherapie) fanden einen Weg dies zu umgehen: Man kann Enzyme mit einem säureresistenten Mantel umhüllen. Eine solche Pille einnehmend impliziert, dass die Enzyme unbeschädigt durch den Magen in den Dünndarm gelangen, wo sich dann die Hülle (hier herrscht neutrales Millieu) öffnet und Teile der Enzyme in den Blutstrom abgegeben werden können.
Dr. Lucia Desser; Die Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Ich übernehme keine Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.
Seite drucken
